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Kompakter Elektroantrieb

E-Skateboard

EMEC beteiligt an der Entwicklung eines E-Skateboards

Aus der Idee in den rasant wachsenden Markt elektrisch angetriebener Skateboards einzusteigen, wandte sich ein Sportstudent an EMEC. Da die technische Expertise fehlte und die finanziellen Möglichkeiten nicht reichten, um eine Entwicklung durch EMEC vollständig abzubilden, beteiligte sich EMEC an einem Start-Up Joint Venture.

Auftrag

Die technische Spezifikation wurde in der Projektumsetzung durch EMEC-Prototyping übernommen. Ziel war es den Antrieb des Skateboards so unauffällig wie möglich zu gestalten. Zudem sollte das typische Skateboardfeeling unbeeinflusst bleiben. Eine weitere Zielstellung war das Gewicht des E-Skatboards so gering wie möglich zu halten. Eine gute Abstimmung des Gesamtsystems soll eine sichere Fahrweise ermöglichen. Insbesondere darf neben den sicherheitsrelevanten Anforderungen auch nicht der Spaß am Fahren verloren gehen.

Aufbau eines Skateboards.
Nahaufnahme Akku E-Skateboard

Herausforderung

Die größte Herausforderung bestand in der Integration der Antriebe in den bestehenden Bauraum eines Skateboard. Hierzu wurden mehrere Konzepte erstellt und untersucht. Der Stand der Technik zu Projektbeginn waren E-Skatboards mit einem Riemengetriebe. Diese bot zwar die Möglichkeit große Antriebsmomente zu generieren, war aber auch verhältnismäßig groß. Zudem war es eine große Challenge, den Energiespeicher und die Leistungselektronik kompakt im Bauraum unterzubringen.

Nach einer eingehenden methodischen Konzept- und  Lösungsfindung wurde eine Raddirektantrieb für die optimale Antriebsumsetzung ausgewählt. Dies stellt zwar das größte technische Risiko in der Entwicklung dar, EMEC hatte aber bereits Direktantriebe für Akkuwerkzeuge entwickelt und aus diesem Grund die notwendige Expertise auf diesem Gebiet. Zudem beeinflusst diese Antriebsform (ausgenommen Systeme mit Auskupplung) die Fahrdynamik am geringsten und kann zudem sehr wirksam für eine Rekuperation der Bremsenergie genutzt werden. Auf Grund des entfallenden Getriebes kann der Antrieb zudem extrem kompakt in die Achse integriert werden. Durch die Energiespeicher, welcher aus Balancegründen nah an die Achse platziert wurde, entstand zudem die Möglichkeit das Gesamtsystem als Wechselsystem für unterschiedliche Skatboards zu konzipieren und auch umzusetzen.

Flexible Prüfstands­lösungen für Ihre Ziele

Resultate

Der resultierende Elektroantrieb für E-Skatboards stellt einen der kompaktesten und leichtesten Antriebe am Markt dar. Durch das Batteriewechselsystem kann die Reichweite zudem flexibel gestaltet werden. Die erste Generation des Prototyp erzeugte bereits viel Fahrspaß. In der weiteren Produktentwicklung kommen einige spannende Themen wie ABS und Interconnectivity dazu. Aufgrund des dynamischen Marktes erfordert die Weiterentwicklung viel Innovationskraft und Flexibilität.

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